{"id":2410,"date":"2026-05-31T15:29:57","date_gmt":"2026-05-31T13:29:57","guid":{"rendered":"https:\/\/carina-zacharias.de\/?page_id=2410"},"modified":"2026-05-31T16:21:12","modified_gmt":"2026-05-31T14:21:12","slug":"romanbiografie-isobel-hutchison-prolog","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/carina-zacharias.de\/en\/romanbiografie-isobel-hutchison-prolog\/","title":{"rendered":"Auszug aus meiner Romanbiografie \u00fcber Isobel Wylie Hutchison"},"content":{"rendered":"<p>Lesezeit ca. sieben Minuten<\/p>\n\n\n\n<p><sup>*<\/sup> Die Begriffe \u201eEskimo\u201c und \u201eIndianer\u201c entsprechen dem Sprachgebrauch der 1930er Jahre und werden im Text zur Wahrung der historischen Authentizit\u00e4t verwendet. Heute werden diese Ausdr\u00fccke als diskriminierend empfunden und sind nicht mehr gebr\u00e4uchlich.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Prolog<\/h1>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">03. Oktober 1933<\/h3>\n\n\n\n<p>Herschel Island war noch nicht in Sicht, als es erneut zu schneien begann. Jede im Dunst treibende Flocke erschien Inspektor Rivett-Carnac wie eine neckende Warnung von Mutter Natur. Er und Constable Parkes, am Steuer des kleinen Schoners, hielten sowohl die nahe K\u00fcstenlinie als auch die Wolken genau im Blick.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eVerdammte Buchten sind alle schon zugefroren\u201c, rief Parkes \u00fcber das Tuckern des Motors hinweg und sprach damit genau den Gedanken aus, der auch dem Inspektor im Kopf herumgegangen war. Falls ein Sturm heraufzog, w\u00fcrden sie dort keine Zuflucht finden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn diesen Untiefen hier w\u00fcrde unsere Nussschale von Boot im Nu in St\u00fccke geschlagen\u201c, stimmte der Inspektor zu. \u201eBei dem ersten Anzeichen eines Sturms steuern wir aufs offene Wasser.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der Constable nickte grimmig. Doch das Wetter hielt und die Beaufortsee blieb ruhig, sodass sie ohne Zwischenfall die kleine Insel ansteuern konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Trapper Bennett hatte das Boot bereits kommen sehen und erwartete sie am Ufer. Der kleine, in Pelz geh\u00fcllte Mann war der einzige Bewohner Herschel Islands, der auch im Winter dort ausharrte und den Elementen trotzte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGuten Tag die Herren!\u201c, rief er den M\u00e4nnern entgegen, sobald sie einen der Anleger erreicht hatten und der Motor verstummte. Er fing das Seil auf, das Constable Parkes ihm hin\u00fcberwarf, und machte es mit ge\u00fcbten Handgriffen an einer der Klampen am Steg fest. \u201eHab nicht erwartet, Sie so bald wiederzusehen.\u201c Als er sich wieder aufrichtete, blitzten seine blauen Augen neugierig unter der Pelzm\u00fctze hervor und sein freundliches Grinsen entbl\u00f6\u00dfte zwei Reihen krummer, vom Tabak gelb gef\u00e4rbter Z\u00e4hne.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit von der dreit\u00e4gigen Reise steif gefrorenen Gliedern erhob sich der Inspektor von der harten Bank. \u201eUnd wir ebenso wenig.\u201c Er tauschte einen Blick mit Parkes.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich war es keine zwei Wochen her, dass die M\u00e4nner der Royal Canadian Mounted Police Herschel Island nach einem l\u00e4ngeren Aufenthalt verlassen hatten, um zur Polizeistation in Aklavik zur\u00fcckzukehren. Der Inspektor lie\u00df seinen Blick \u00fcber dieses einsame Fleckchen Erde schweifen, \u00fcber das nun auffrischender Wind pfiff. Umringt von der eisigen Beaufortsee, von drei Zoll frisch gefallenem Schnee bedeckt, mit nichts als ein paar Blockh\u00fctten bebaut und von niemandem als Trapper Bennett bewohnt, sollte man nicht meinen, dass dieses Eiland vor kurzem noch vor Aktivit\u00e4t gebrummt hatte. Doch im Sommer wurde Herschel Island f\u00fcr eine kurze Zeit zum Mittelpunkt des Lebens an der Arktischen K\u00fcste. Von Ost und West, selbst von so weit her wie Cambridge Bay, kamen dann wei\u00dfe Trapper, Trader und Eskimos<sup>*<\/sup>, um die Ankunft der einzigen zwei Versorgungsschiffe abzuwarten, die diesen verlassenen Landstrich anfuhren. Einen Monat lang war die kleine Insel Kulisse f\u00fcr gesch\u00e4ftiges Treiben, w\u00e4hrend die Nomaden und Trapper ihre F\u00e4lle gegen Konserven, Mehl, Reis und andere G\u00fcter tauschten, mit denen sie ihre Vorr\u00e4te f\u00fcr den Winter auff\u00fcllten. Selbstverst\u00e4ndlich hatte die Royal Canadian Mounted Police in dieser Zeit Pr\u00e4senz zu zeigen. Zum einen war es die Aufgabe der Mounties, die anfallenden Zollgeb\u00fchren einzutreiben. Zum anderen sollten sie ein Auge darauf haben, dass niemand \u00fcber die Str\u00e4nge schlug, wenn sowohl Eingeborene als auch der eigenbr\u00f6tlerische Menschenschlag der wei\u00dfen Trapper in vergleichsweise gro\u00dfen Mengen aufeinandertrafen. Der Inspektor hatte in seinen Dienstjahren in den Northwest Territories und dem Yukon genug Vertreter beider Lager kennengelernt, um einen tiefen Respekt f\u00fcr ihre Widerstandsf\u00e4higkeit und Z\u00e4higkeit zu empfinden. Aber er hatte auch schon genug F\u00e4lle von Trunkenheit und h\u00e4uslicher Gewalt unter den Eskimos gesehen, um zu wissen, dass sie f\u00fcr ihr eigenes Wohl mitunter die hart durchgreifende Hand der Zivilisation sp\u00fcren mussten. Genauso wie er schon genug Trapper gesehen hatte, die nach monatelanger Einsamkeit in den nordischen W\u00e4ldern langsam aber sicher den Verstand verloren, bis sie zu einer Gefahr f\u00fcr sich und andere wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sommer war der Einsatz der Mounties jedoch doppelt gefordert gewesen. Eines der beiden sehns\u00fcchtig erwarteten Versorgungsschiffe \u2013 die <em>Anyox<\/em> der Hudson\u2019s Bay Company &#8211; hatte sich auf ihrer Route entlang der K\u00fcste einen Eisschaden am Rumpf zugezogen und war gezwungen gewesen, die Fahrt abzubrechen und nach S\u00fcden zur\u00fcckzukehren. Diese Nachricht hatte den arktischen Norden in h\u00f6chste Alarmbereitschaft versetzt, waren die sp\u00e4rlichen Bewohner auf die j\u00e4hrliche Lieferung doch dringend angewiesen. Inspektor Rivett-Carnac hatte daraufhin alle Hebel in Bewegung gesetzt, um neue Vorr\u00e4te \u00fcber den Mackenzie River bis nach Aklavik bringen und von dort auf kleine Boote verteilen zu lassen. H\u00f6chstpers\u00f6nlich hatte er auf Herschel Island \u00fcberwacht, wie die <em>St. Loch<\/em> beladen und in Richtung Westen weitergeschickt wurde. Danach hatte er sich den \u00fcblichen Pflichten auf dem sommerlichen Herschel Island gewidmet und war schlie\u00dflich erleichtert nach Aklavik zur\u00fcckgekehrt, zufrieden mit der getanen Arbeit und mehr als bereit f\u00fcr acht ruhige Wochen in dem kleinen Ort, w\u00e4hrend der Winter einsetzte und die langsam zufrierenden Fl\u00fcsse jede weitere Reise unm\u00f6glich machten. Erst wenn sie komplett mit festem Eis bedeckt waren und das Befahren mit Hundeschlitten erlaubten, w\u00fcrde er zu den \u00fcblichen Routine-Patrouillen aufbrechen, um die Eskimo Communities und wei\u00dfen Siedlungen im Umfeld zu besuchen. Zuvor jedoch hatte er Zeit, Mary dabei zu helfen, sich einzuleben, und die Geburt seines Kindes abzuwarten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mary<\/em>. Ein schmerzlicher Stich durchfuhr ihn bei dem Gedanken an seine junge hochschwangere Frau, die er erst wenige Wochen zuvor mit nach Aklavik gebracht und vor drei Tagen dort zur\u00fcckgelassen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie hatten sich unten in Regina kennengelernt und waren gerade mal f\u00fcnf Monate verheiratet gewesen, als ihn die Nachricht erreichte, dass er zur\u00fcck ins Northwest Territory versetzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits vier Dienstjahre im Norden hinter sich gebracht, hatte diese Welt sowohl lieben als auch f\u00fcrchten gelernt, mit ihren kurzen Sommern, den scheinbar endlosen Wintern, der Abgeschiedenheit und Einsamkeit, der K\u00e4lte, den lebensgef\u00e4hrlichen Patrouillen in Kanu und Hundeschlitten. Zur\u00fcck in der Zivilisation hatte er das alles romantisiert. Doch nun plagten ihn die Gewissensbisse dar\u00fcber, die schwangere Mary zu diesem Leben verdammt zu haben. Zwar hatte sie sich bisher als \u00e4u\u00dferst tapfer erwiesen und alle Herausforderungen mit Humor genommen. Dennoch wollte er sie auf keinen Fall l\u00e4nger als n\u00f6tig in dem sp\u00e4rlich m\u00f6blierten Haus in Aklavik alleinlassen, das sie dort gleich neben der Polizeistation bezogen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem R\u00e4uspern holte der Inspektor seine Gedanken wieder in die Gegenwart und nach Herschel Island zur\u00fcck. Er griff nach der Reling, um in dem leicht schwankenden Boot das Gleichgewicht nicht zu verlieren. \u201eWir sind auf der Suche nach einer Botanikerin\u201c, rief er \u00fcber die paar Fu\u00df eisigen Wasser hinweg, die ihn von Trapper Bennett trennten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bennett hatte das \u00fcbliche wettergegerbte, b\u00e4rtige Gesicht und den etwas strengen Geruch, die alle Trapper im Norden gemeinzuhaben schienen. Doch \u00fcber seinen rotgef\u00e4rbten Wangen und unter buschigen Augenbrauen sa\u00dfen zwei ehrliche, blaue Augen. Der Inspektor war schon h\u00e4ufig davon \u00fcberrascht worden, wie hilfsbereit und selbstlos die nordischen Trapper sein konnten. So einsam ihr Leben auch war, waren sie doch nicht ohne Mitgef\u00fchl oder Menschlichkeit. Vielleicht sogar gerade deswegen. \u201eEinem Botaniker?\u201c Der Trapper sprach das Wort aus, als h\u00e4tte er nur eine ungef\u00e4hre Vorstellung von dieser Profession.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBotaniker-<em>in<\/em>\u201c, pr\u00e4zisierte der Inspektor. \u201eEine Lady namens Isobel Wylie Hutchison aus England. Sie ist hier, um die arktischen Blumen zu untersuchen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>So zumindest hatte es in dem Telegramm gestanden, das ihn drei Tage zuvor und kurz nach seiner R\u00fcckkehr nach Aklavik von den Headquarters in Ottawa erreicht hatte. Das Telegramm, das ihn dazu veranlasst hatte, trotz der Eisbrocken, die bereits den Fluss hinabtrieben, eines der Boote wieder zu Wasser zu lassen und sich sofort auf den Weg nach Herschel Island zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEine Lady? Allein?\u201c Der Stimme des Trappers war seine Ungl\u00e4ubigkeit deutlich anzuh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAllein\u201c, best\u00e4tigte der Inspektor. Er konnte f\u00f6rmlich sehen, wie die Bedeutung seiner Worte bei Bennett einsank. Der Trapper verstand nun, warum die Polizisten sich auf den Weg gemacht hatten, obwohl die Zeit f\u00fcr Reisen an ihr Ende kam und mit jeder verstreichenden Stunde die Gefahr stieg, dass das Eis ihren Schoner einschlie\u00dfen und jede Weiterfahrt unm\u00f6glich machen w\u00fcrde. Denn auf keinen Fall konnte man eine englische Lady in dieser menschenverlassenen Wildnis sich selbst \u00fcberlassen, erst recht nicht bei hereinbrechendem Winter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie hatte vor, Herschel Island zu erreichen\u201c, fuhr der Inspektor fort. \u201eUnd da kein Schiff der Hudson\u2019s Bay Company sie bis hierherbringen konnte, wollte sie sich scheinbar auf eigene Faust durchschlagen. Haben Sie etwas von ihr geh\u00f6rt?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBedaure, Sir.\u201c Bennett sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eWeder geh\u00f6rt, noch gesehen. Wie genau wollte die Lady denn hierherkommen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAllem Anschein nach auf einem Eskimo-Schoner.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBedaure\u201c, wiederholte Bennett und schien es aufrichtig zu meinen. \u201eHier ist keine Lady angekommen, Sir. M\u00f6chte meinen, das w\u00e4r\u2018 mir aufgefallen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine kurze Stille trat ein, in der nur das leise Schwappen des Wassers gegen den Schiffsrumpf zu h\u00f6ren war. Wie auf ein Stichwort wandten alle drei M\u00e4nner die K\u00f6pfe nach Westen. Wenn die Gesuchte nicht auf Herschel Island angekommen war, mussten sie davon ausgehen, dass sie sich immer noch auf Alaskischem Boden befand. Auch wenn die Grenze zum Nachbarstaat keine 50 Meilen entfernt war, h\u00e4tte sie sich damit genauso gut auf dem Mond befinden k\u00f6nnen: Sie war jenseits der Zust\u00e4ndigkeit der Royal Canadian Mounted Police.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Inspektor runzelte die Stirn, w\u00e4hrend er in das Gest\u00f6ber der dichter fallenden wei\u00dfen Flocken starrte. Er wollte sich lieber nicht ausmalen, was f\u00fcr Gr\u00fcnde es daf\u00fcr geben mochte, dass die Botanikerin Herschel Island nicht mehr erreicht hatte. Die Grausamkeit von Mutter Natur war nicht der einzige Gegner, gegen den man hier bestehen musste. Es war allgemein bekannt, wie d\u00fcrftig der Einfluss der US-amerikanischen Regierung in den Weiten Alaskas war. Insbesondere in den n\u00f6rdlichsten Breiten dieses wilden, weitestgehend menschenleeren Landes war die Strafverfolgung geradezu lachhaft. Nicht selten kamen sogar M\u00f6rder und Totschl\u00e4ger ungestraft mit ihrem Verbrechen davon. Der Inspektor unterdr\u00fcckte ein sorgenvolles Seufzen. Er hasste es, einen Job nicht richtig zu Ende zu bringen. Zu gerne h\u00e4tte er die fremde Lady, die sich vermutlich in eine \u00e4u\u00dferst prek\u00e4re Situation man\u00f6vriert hatte, auf Herschel Island vorgefunden und mit nach Aklavik genommen. Doch in der gegenw\u00e4rtigen Situation konnte er nichts f\u00fcr sie tun. Sie w\u00fcrde allein zurechtkommen m\u00fcssen in diesem Winter in der Wildnis Alaskas.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWollen die Herren noch eine Tasse Kaffee?\u201c, fragte Bennett unvermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Inspektor konnte die Augen seines Constables geradezu aufleuchten sehen. Die Aussicht, etwas Warmes zu trinken, war gef\u00e4hrlich verlockend. Schweren Herzens lehnte er ab. \u201eKeine Zeit. Wir m\u00fcssen nach Hause, ehe das verfluchte Eis uns zuvorkommt. Aber etwas Treibstoff w\u00fcrden wir nehmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>So schnell wie m\u00f6glich wickelten sie den Handel ab, verstauten den Kanister, den Bennett ihnen heranschaffte, verabschiedeten sich von dem Trapper und legten ab.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Schoner durch das Wasser pfl\u00fcgte, bildeten sich hier und dort bereits d\u00fcnne Eisfl\u00e4chen, den Inspektor in seiner \u00dcberzeugung best\u00e4rkend, dass sie keine Minute zu fr\u00fch von Herschel Island aufgebrochen waren. Jeder Augenblick z\u00e4hlte jetzt, wenn es darum ging, die Flussm\u00fcndung, ihre Pforte ins Inland, zu erreichen ehe sie zufror. Mit qu\u00e4lend langsamen sechs Meilen die Stunde tuckerte ihr Zweizylindermotor gegen zunehmenden Wind, h\u00f6her und h\u00f6her rollende Wellen und schwindendes Tageslicht an. Die M\u00e4nner fuhren schweigend, den Blick auf die K\u00fcstenlinie geheftet, festentschlossen, den Wettlauf gegen das Eis zu gewinnen. Inspektor Rivett-Carnac vergrub sich tiefer und tiefer in seinem Parka, doch der nasse Wind schnitt mit unbarmherzigen Messerklingen jedes Gef\u00fchl aus seinen Fingern, seinen Zehen, seiner Nasenspitze. In seinen Gedanken gab es nur noch Platz f\u00fcr Mary. Er war fest entschlossen, es zu ihr und seinem ungeborenen Kind nach Hause zu schaffen, ehe der Winter seine eisige Faust g\u00e4nzlich um die Arktis schloss und sie alle fest in seinem Griff hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zukunft w\u00fcrde zeigen, was aus Isobel Wylie Hutchison geworden war.<\/p>\n\n\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/4e725fbc3b554843ab189970b7a37af2\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\">\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesezeit ca. sieben Minuten * Die Begriffe \u201eEskimo\u201c und \u201eIndianer\u201c entsprechen dem Sprachgebrauch der 1930er Jahre und werden im Text zur Wahrung der historischen Authentizit\u00e4t verwendet. 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